WÄRMESTUBE

SAARBRÜCKEN

Wärmestube Saarbrücken startet in‘s Sommerhalbjahr

Ein kalter Winter 2017/2018 ist bewältigt. Das von November bis April dauernde Winterhalbjahr in der Wärmestube war in diesem Jahr eine große Herausforderung. Durchschnittlich 85 Frauen und Männer in unterschiedlichen schwierigen sozialen Lebenssituationen besuchten die Einrichtung täglich. Im Winter hat die Wärmestube an sieben Tage pro Woche geöffnet. An den Mittwochen finden normalerweise nur Gruppenaktivitäten statt, in diesem Jahr wurde wegen extremer Kälte zweimal auch am Mittwoch von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Im Rückblick stellte der Arbeitskreis „Hilfen für Wohnungslose in Saarbrücken“ Ende April fest, dass insbesondere in der ganz kalten Phase Schlafplätze bzw. geeignete Aufenthaltsmöglichkeiten für die Nacht fehlten; dies betraf auch Gäste der Wärmestube aus Rumänien und Polen, die auch bei minus 10 Grad die Nächte auf der Straße verbringen mussten. Hier soll nachgebessert werden, „denn der nächste Winter kommt bestimmt“.

Sommerhalbjahr startet. Im Mai beginnt das Sommerhalbjahr der Wärmestube, das bis Ende Oktober dauert. In diesem Zeitraum ist die Wärmestube am Sonntag geschlossen, gleichzeitig findet aber ein Sommer-Programm mit Ausflügen und besonderen Aktivitäten statt. Dazu gehört auch die Beteiligung der Wärmestube an städtischen und bundesweiten Kampagnen, die an besonderen Tagen der „offenen Tür“, der „offenen Gesellschaft“ und der „interkulturellen Begegnung“ gestaltet werden.

JedeR anders – ALLE Wärmestube. Unter diesem Motto findet der diesjährige „Tag der offenen Tür“ der Wärmestube im Rahmen der Saarbrücker Kampagne „PatchWorkCity Saarbrücken. Zusammenleben in Vielfalt“ am Samstag, 2. Juni statt, zu dem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt eingeladen sind. Von 11. bis 16.00 Uhr findet in und um die Triererstraße 64 ein buntes Programm mit Livemusik, Film, Information, kulinarischem Angebot sowie eine Frühschoppen-Diskussionsrunde zum Thema „Wie wollen wir zusammenleben in Vielfalt?“ statt.

Siehe dazu auch Pressebericht der SZ vom 10.Mai 2018